No Divas Kennel DCNH/VDH/FCI - Seit 2012
No Divas Kennel DCNH/VDH/FCI - Seit 2012

*Abgabehinweise *

Abgabezeitpunkt

Unsere kleinen "No Divas" verlassen uns frühestens im Alter von 9 Wochen nach dem ersten Tierarztbesuch und der Wurfabnahme durch einen Zuchtwart des DCNH bei uns zuhause.

Sie werden mit frühestens 8 Wochen erstmalig geimpt (und bleiben danach noch einige Tage bei uns), werden zur individuellen Kennzeichnung gechipt und sind bereits regelmäßig entwurmt worden.

 

In der Regel sind die Welpen jedoch maximal 10 Wochen alt bei der Abgabe in ihre neuen Familien.

 

Unserer Erfahrung nach ist das ein gutes Abgabealter, denn sowohl eine zu frühe, als auch eine zu späte Abgabe wirken sich unter Umständen negativ aus.

 

Eine Abgabe vor dem Alter von 8 Wochen ist uns nicht erlaubt und das hat auch seine Richtigkeit. 

 

Wenn Welpen ins Ausland gehen, bleiben sie natürlich entsprechend der Regularien des Ziellandes etwas länger bei uns.

 

Wenn Welpen, die in Deutschland ein neues Zuhause finden werden, erst später als mit 10 Wochen abgeholt werden können, sollte uns das bitte möglichst frühzeitig mitgeteilt werden, damit wir uns entsprechend darauf einstellen können. 

 

Das sollte jedoch eher die Ausnahme bleiben, denn gerade ab dem Alter von 9 Wochen und mehr machen die Welpen nochmal deutlich mehr Arbeit.

 

Zudem bauen sie eine starke Bindung zum Menschen auf, die idealerweise bereits an den neuen Besitzer sein sollte.

Es würde einfach recht wenig Sinn machen, den Welpen in der so wichtigen "Sozialisierungsphase" beim Züchter zu lassen, ausser die Umstände lassen es anders einfach nicht zu.

 

Hier finden Sie eine Auflistung der Entwicklungsphasen von Welpen nach der geschätzten Auffassung von Eberhard Trumler:

 

https://www.welpen.de/service/queisser/entwicklungsphasen-des-welpen/

 

Ab der 9. Lebenswoche benötigen die Welpen dann auch mal Einzelbetreuung, individuelles Training (Stubenreinheit, Autofahren, Aufbau von kurzem Alleinebleiben, regelmäßige Erlebnis-Spazierengänge, Erlernen der "Beisshemmung", Stadtbesuche, neue Eindrücke) und vieles mehr.

 

Die wichtige, nächste Prägephase hat dann bereits begonnen und wir müssen die neue Familie ersetzen, um diese Phase nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.

Natürlich machen wir das sehr gerne, jedoch liegen zu diesem Zeitpunkt bereits 2 Monate intensive 24-Stunden-Betreuung der Welpen hinter uns, unzählige schlaflose Nächte, eingeschränkte Freiräume, teilweise der Einsatz von vielen Urlaubstagen, der Verzicht auf eigenen Urlaub zur Erholung und ganz viel Mühe und Arbeit bei der Aufzucht, die wir sehr gewissenhaft betreiben.

Oft handelt es sich auch um mehrere Welpen (auch jene, die auf ihre Reise ins Ausland warten), so dass dies entsprechend Mehrarbeit für uns bedeutet.

 

Die Zucht von Hunden ist unsere Berufung, jedoch nicht unser Hauptberuf. :-)

 

Wenn also der "halbe Wurf" noch mehrere Wochen länger als üblich bei uns bleibt, kommt unser Alltag und dessen Kapazitäten irgendwann auch ins Wanken und an seine Grenzen, da wir selbst, unsere Kinder und die Stammhunde dann erheblich zurückstecken müssen.

 

Sobald Sie also wissen, dass ein Welpe einzieht, sollte möglichst Urlaub entsprechend so geplant werden, wenn die Welpen auch abgabereif sind und nicht wesentlich viel später. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis! :-)

 

Wir prägen die Welpen bis zum Abgabezeitpunkt gründlich und mit viel Liebe auf all die Dinge, die sie für einen möglichst reibungslosen Übergang ins neue Zuhause benötigen.

Ab dem Alter von ca. 8 Wochen werden die Welpen deutlich mehr "flügge".

Sie wollen mehr erleben, beginnen vermehrt ziemlich rau miteinander zu kämpfen und langweilen sich recht schnell.

Sie werden neugierig und interessieren sich mehr und mehr für ihre Umwelt.

In der Natur würden die Vorfahren bzw. Verwandten des Hundes zu diesem Zeitpunkt die Höhle auch schon alleine verlassen und eventuell sogar schon kleine Streifzüge unternehmen, deren Radien sich immer mehr erhöhen würden.

 

Alaskan Malamute Welpen sind im Alter von 9-10 Wochen schon recht groß, aufgeschlossen und wissensdurstig, so dass man sie bedenkenlos zu diesem Zeitpunkt in gute Hände entlassen kann.

 

Wie Sie die verschiedenen Enwicklungsphasen am besten gestalten können, erklären wir sehr gerne im persönlichen Gespräch.

 

Jeder Welpenkäufer erhält einen über die Jahre selbst zusammengestellten "Welpenleitfaden" von uns, wo viele Fragen und deren Antworten nochmals griffbereit zusammengefasst sind, wenn es mal nicht möglich ist, uns persönlich zu erreichen.

 

Ins neue Zuhause zieht der Welpe darüberhinaus stets mit einem EU-Heimtierimpfausweis, einer Ahnentafel des DCNH/VDH, einem individuellen Kaufvertrag, einem umfangreichen Welpenstarterpaket und vor allem mit lebenslanger Beratung und Hilfe auch nach dem Kauf.

Welpenvergabe

Wir verkaufen natürlich keine Welpen über die Homepage und das Internet.

 

Einen festen Platz auf unserer Welpeninteressentenliste erhält nur, wer zuvor persönlichen Kontakt zu uns hatte und für die Haltung eines Alaskan Malamutes geeignet erscheint.

Bei einem oder mehreren entspannten Besuchsterminen lernt man sich gegenseitig kennen und schaut, ob es für beide Seiten das Richtige ist.

Wir haben keine "übertrieben strengen" Voraussetzungen an Sie, strikte Vergaberichtlinien oder eine bestimmte Vorgehensweise, wir lernen einander einfach kennen und klären alle Fragen im offenen Gespräch.

 

Ehrlichkeit ist uns da besonders wichtig, da wir Ihnen ein in unsere Hände geborenes Familienmitglied anvertrauen.

Sprechen Sie daher bitte unbedingt auch eventuelle Negativpunkte, Besonderheiten oder Bedenken an, die Sie vielleicht im Bezug auf die Haltung eines Alaskan Malamutes haben.

Genau dafür sind wir da und dazu dienen auch die Kennenlern-Gespräche und Besuche.

Um gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, ob es die richtige Rasse für Sie und Ihr Leben ist - auch langfristig. 

Wir sind keine "Schönwetter-Züchter".

Wir sind Unwetter erprobt und haben auch schon die ein oder andere kleine oder mittelschwere Krise mit und bei Welpenkäufern erlebt und zusammen dann gemeistert. 

Scheuen Sie sich also bitte nie davor, Dinge offen an- und auszusprechen.

 

Bei der Entscheidung hat das berühmte Bauchgefühl hier oft das letzte Wort. :-)

Das gilt natürlich immer beiderseitig. Auch wir müssen Ihnen ja als Züchter zusagen und gefallen.

 

Wir züchten für den Erhalt der Rasse, haben aber ebenfalls den Anspruch dabei mitzuwirken, die Rasse kontinuierlich zu verbessern.

Wir vergeben natürlich hauptsächlich Hunde als Begleiter an Familien und rassebegeisterte Menschen, aber auch vereinzelt an Sportler, Aussteller, sowie Züchter.

Vor allem aber züchten wir für uns selbst, um "züchterisch voranzukommen" und unsere Vorstellungen zu festigen.

 

Daher behalten wir uns bei jedem Wurf vor, eventuell Welpen für uns selbst zu behalten oder für Züchter zu "blocken", die mit uns ein gemeinsames Ziel verfolgen und Interesse an dem Wurf bekundet haben. 

 

Bitte haben Sie daher netterweise Verständnis dafür, dass die Auswahl eines speziellen Welpen aus einem Wurf noch nicht stattfinden kann, bevor die Welpen nicht mindestens 7 Wochen alt sind.

Das ist das Alter, wo wir den Wurf frühestens beurteilen und die Welpen evaluieren.

 

Für die eigene Auswahl und für Züchter spielen dabei die Anatomie, die Balanciertheit des Körperbaus, die Substanz, das Gangbild, der "Typ", der Charakter und natürlich der Gesamteindruck eine große Rolle.

Vor dem Alter von 7 Wochen sind genaue Details dazu einfach nicht möglich, daher reservieren wir vorher noch keinen Welpen fest für ein bestimmtes Zuhause.

Das hat aber auch den Vorteil, dass wir unsere Welpen zu diesem Zeitpunkt bereits so gut kennen, dass wir auch für Sie als Käufer die zielsichersten Voraussagen treffen können und entsprechende Empfehlungen geben werden.

Wir geben die Welpen dann ab diesem Zeitpunkt frei zur Vergabe und richten uns hier nach der Reihenfolge der Welpeninteressenten anhand des zeitlichen Zuganges auf unsere Interessentenliste.

 

Eine Ausnahme bilden Langhaar-Welpen (Longcoats), die in manchen unserer Würfe fallen können, da wir auch ab und zu Hunde miteinander verpaaren, die beide das Langhaargen tragen.

Sobald wir sicher wissen, dass es sich um Langhaar Welpen handelt, können diese bereits zugeteilt werden, da sie für eine Verwendung im Bereich Ausstellung und Zucht eher nicht geeignet sind.

Man sieht es mit geschultem Auge recht früh.

Es gibt aber bei Unsicherheiten auch spezielle Gentests bei Laboklin, die wir dann durchführen würden.

Longcoats sind aufgrund ihres bärchenhaften Aussehens sehr beliebt bei Rasseliebhabern.

Ihr etwas längeres und vor allem weicheres Fell benötigt etwas mehr Pflege, es kann sonst verknoten.

Ansonsten sind Longcoats genauso wie ihre kurzhaarigen Artgenossen.

 

Wir können natürlich auch immer nur soviele Welpen vergeben, wie wir auch haben.

Leider deckt sich das nicht immer exakt mit der Anzahl an geeigneten "Adoptiveltern".

Aufgrund der steigenden Anzahl an Anfragen und dem Anspruch diesen bestmöglich gerecht zu werden, sind wir zu dieser Methode übergegangen.

Wir hoffen und denken, diese Herangehensweise ist für alle Parteien ein  faires und strukturiertes Vorgehen.

Diejenigen, die am längsten gewartet haben, haben entsprechend mehr Auswahlmöglichkeiten.

Wir möchten und können deshalb nicht die Anzahl unserer Würfe steigern und mehr Welpen "produzieren", denn jeder Wurf sollte kynologisch Sinn machen und bedarf genauer Planung.

Jeder Wurf bedeutet viel Mühe und Arbeit und wir züchten ja, um Qualität und nicht Quantität zu erlangen.

 

Natürlich erfährt jeder Interessent zu jedem Zeitpunkt, an welcher Stelle der Liste er gerade steht.

 

Wir beraten stets, welcher Welpe am geeignetsten erscheint und suchen diesen gemeinsam mit dem Interessenten aus.

Da aber meistens alle Welpen des Wurfes ganz wunderbare Geschöpfe sind, muss es kein Nachteil sein, nicht als einer der Ersten auswählen zu "dürfen".

 

Natürlich sollen und dürfen alle Interessenten ihre Vorstellungen offen äussern, damit man diese Dinge entsprechend berücksichtigen kann. 

Neben dem Geschlecht des Welpen, können das bestimmte optische oder charakterliche Wünsche sein.

Auch die zukünftige "Verwendung" des Hundes spielt eine Rolle dabei. 

So würde es für alle Beteiligten keinen Sinn machen, den lebhaftesten Welpen eines Wurfes in ein eher gemütliches Zuhause zu geben und eine kleine "Schlaftablette" an jemanden, der später hohe, sportliche Ansprüche an den Hund haben wird.

Es gibt da wirklich deutliche Unterschiede!

 

Es ist ratsam, sich nicht direkt am Anfang auf einen bestimmten Welpen zu "versteifen".

Die Enttäuschung wäre dann zu groß, wenn es am Ende doch ein anderer wird.

Jeder Welpe verdient einen neuen Besitzer, der ihn mit "Haut und Haaren" haben möchte!

 

Sollte Ihnen also ein verbleibender Welpe absolut nicht gefallen, so seien Sie da bitte "gnadenlos" ehrlich zu uns.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. :-) 

Wir verweisen dann gerne auf einen kommenden Wurf oder empfehlen andere Züchter, die gerade einen Wurf erwarten oder Welpen haben.

 

Es rückt dann beim aktuellen Wurf automatisch der darunter stehende Interessent auf.

Dennoch kommt es auch mal vor, dass am Ende der ein oder andere Welpe doch noch übrig bleibt. Es lohnt sich also durchaus zu warten und "am Ball zu bleiben".

 

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für Ihr Verständnis bedanken!

Wir hoffen wirklich, dass wir Ihnen bald zu Ihrem neuen, passenden Familienmitglied verhelfen können. :-)

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